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      Buteo Landschaftsökologen

      Ihre zuverlässigen Partner in der Landschaftsplanung.

      Artenschutz

      Der Erhalt und die Förderung der biologischen Vielfalt sind primäre Ziele des Artenschutzes, die gesetzlich im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) verankert sind. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, sind Kommunen, Vorhabens- und Erschließungsträger und private Bauherren im Planungs- oder Genehmigungsverfahren verpflichtet eine Artenschutzprüfung (artenschutzrechtliche Potenzialanalyse) durchzuführen. Bei dieser wird überprüft, ob das Bauvorhaben artenschutzrechtliche Verbotstatbestände nach § 44 BNatSchG auslösen könnte und ob zum Schutz der Tiere Maßnahmen ergriffen werden müssen.

      Wir unterstützen Sie zuverlässig und professionell bei Ihrem Vorhaben!

      CEF-Maßnahmen

      Das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) definiert bestimmte Tier- und Pflanzenarten als „besonders geschützt“.
      Es ist verboten die „besonders geschützten Tierarten“ zu töten (Tötungsverbot), ihre Nist-, Rast- oder Ruhestätten zu zerstören (Zerstörungsverbot) sowie die Tiere während der Brut-, Aufzucht und Ruhezeiten zu stören (Störungsverbot). In der Artenschutzprüfung (ASP) ist darzulegen, ob es durch ein Vorhaben zu Verstößen gegen die Verbote kommen kann und welche Maßnahmen zur Vermeidung möglich sind.

      Ist ein Verstoß gegen das Zerstörunsgsverbot oder das Störungsverbot nicht vermeidbar, sind vorgezogene Ausgleichmaßnahmen (CEF-Maßnahmen), z. B. durch die Schaffung neuer Nist- Rast- oder Ruhestätten, durchzuführen.

      Wir erarbeiten die Artenschutzprüfung nach aktuellen Vorgaben und Standards. Ziel ist in jedem Fall die Vermeidung eines Ausnahmeverfahrens.
      Sollten vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen erforderlich sein, bieten wir die Umsetzung und die Funktionkontrolle dieser Maßnahmen an.

      Faunistische und floristische Kartierungen

      Die Grundlage für Gutachten und Leistungen bildet in der Regel eine Erfassung und Bewertung der Tier- und Pflanzenwelt des Plangebietes. Durch unsere vielfältigen Kartierarbeiten verfügen wir über ein großes Spektrum an Methoden und Artenkenntnis zur Erfassung verschiedener Artengruppen.

      Bei der Erfassung der Biotoptypen und der Pflanzenwelt werden sowohl die Kartierschlüssel des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV), als auch bewährte Schlüssel von Kreisen und Kommunen angewendet.

      Wir bieten die Erfassung und Bewertung sowie die Übertragung in ein Geographisches Informationssystem (GIS) an.

      Umweltbericht

      Gemäß Baugesetzbuch (BauGB) ist in der Bauleitplanung auch den Belangen der Umwelt Rechnung zu tragen.
      Dies erfolgt im Rahmen des Umweltberichts, der Teil der Begründung des Bebauungsplanes ist. Hier werden die Auswirkungen des Bebauungsplanes auf den Menschen, insbesondere die menschliche Gesundheit, sowie auf Tiere, Pflanzen und die biologische Vielfalt ermittelt und bewertet.
      Sowohl die Auswirkungen des Vorhabens auf Freiflächen, den Boden- und Wasserhaushalt als auch das Klima und die Luft werden erfasst und beurteilt, genauso wie das Stadtbild und das kulturelle Erbe. Einbezogen werden darüber hinaus anfallende Abfälle, mögliche Folgen des Klimawandels, ein effizienter Einsatz von Energie und mögliche Gefährdungssituationen.

      Wir erarbeiten den Umweltbericht in enger Abstimmung mit der Kommune und sorgen für ein rechtssicheres Ergebnis.

      Landschaftspflegerische Begleitpläne / Landschaftspflegerische Fachbeiträge

      Rechtsgrundlagen für Landschaftspflegerische Begleitpläne (LBP) und Landschaftspflegerische Fachbeiträge (LFB) sind das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) mit dem § 14 – Eingriffe in Natur und Landschaft und das Baugesetzbuch (BauGB) § 1a.

      Ermittelt und bewertet werden hier die Eingriffe in Natur und Landschaft, die Möglichkeiten zur Vermeidung und Minderung der Eingriffe sowie Maßnahmen, mit denen verbleibende
      Eingriffe ausgeglichen werden können.

      Wir erstellen Landschaftspflegerische Begleitpläne und -fachbeiträge und ein schlüssiges Maßnahmenkonzept für die Eingriffe, die nicht vermeidbar sind.

      Umweltverträglichkeitsstudien / UVP-Vorprüfung

      Das Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) macht Vorgaben, welche Vorhaben einer solchen Prüfung zu unterziehen sind und was dabei geprüft wird. Bei vielen Vorhaben ist im Rahmen einer Vorprüfung zunächst festzustellen, ob eine UVP durchzuführen ist. Wir erarbeiten und dokumentieren diese Vorpüfung. Ist eine UVP erforderlich, erstellen wir die Umweltverträglichkeitsstudie, die
      frühzeitig die Umweltfolgen eines Vorhabens erfasst und bewertet, Hinweise zur Konfliktvermeidung und -minderung gibt und die das zentrale Dokument zur Durchführung der Umweltverträglichkeitsprüfung darstellt.

      FFH-Verträglichkeitsprüfung / FFH-Vorprüfung

      Das Schutzgebietssystem „Natura 2000“ stellt ein europäisches Projekt dar. Rechtsgrundlage sind die Vogelschutzrichtlinie (V-RL) und die Flora-Fauna-Habiat Richtlinie (FFH-RL). Die Vogelschutzrichtlinie dient dem Schutz der europäischen Vogelwelt, die FFH-Richtlinie dem Schutz bestimmter Lebensraumtypen. Kann ein Vorhaben zu Betroffenheiten des Netzes „Natura 2000“, ist in einer FFH- Verträglichkeitsprüfung (FFH-VP)  darzulegen, ob das Vorhaben gegen die Schutz- und Erhaltungsziele des jeweiligen Schutzgebietes führt. Sind diese zu erwarten, werden zunächst Maßnahmen zur Vermeidung oder Minderung solcher Beeinträchtigungen abgeleitet.
      Ist dies nicht möglich, muss der Vorhabenträger prüfen, ob es Alternativen gibt, die keine Beeinträchtigungen verursachen.
      Wir erarbeiten die FFH-Verträglichkeitsprüfung oder die Prüfung zur Verträglichkeit mit Vogelschutzgebieten.